Berlin, 21. November 2001
Endgültiges Enquete-Votum gegen Import embryonaler Stammzellen mit über Zweidrittelmehrheit
Zum Votum der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" gegen den Import menschlicher Embryonaler Stammzellen erklärt der stellvertretende Kommissions-Vorsitzende Hubert Hüppe MdB (CDU):
Die Enquete-Kommission lehnt mit 26 zu 12 Stimmen den Import den Import humaner ES-Zelllinien ab, die im Ausland durch die Zerstörung menschlicher Embryonen hergestellt wurden. Auch die zwölf Befürworter des Imports wollen eine restriktive Lösung und die Aufrechterhaltung des Embryonenschutzgesetzes.
Damit ist das endgültige Abstimmungsergebnis, das die schriftlichen Voten einiger bei der entscheidenden Sitzung nicht-anwesender und der stellvertretenden Enquete-Mitglieder berücksichtigt, eine klare Bestätigung des Votums der Enquete-Sitzung vom 12. November 2001.
Die Enquete-Kommission läßt mit einer Mehrheit von über Zweidritteln keinen Zweifel an ihrer Position für einen konsequenten Schutz der Menschenwürde und eine Ablehnung verbrauchender Embryonenforschung.
Die Enquete-Kommission ist sich jedoch einig, dass an dem Verbot der fremdnützigen Verwendung menschlicher Embryonen festgehalten werden soll. Daher ist die Ablehnung des Imports von ES-Zellen konsequent und richtig.
