Berlin, 9. Dezember 2003
Klonverbot: heutige UN-Einigung in New York ist ein Fortschritt
Anläßlich der heute vereinbarten Wiederaufnahme der Beratungen einer UN-Konvention zum Verbot des Klonens bereits in neun Monaten erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Dass heute die Verschiebung des Klonthemas auf 2005 revidiert wurde, ist ein echter Fortschritt. Costa Rica darf es als diplomatischen Erfolg verbuchen, dass bereits die im September 2004 beginnende UN-Vollversammlung das Thema wieder aufgreifen wird.
Die in Verhandlungen am Rande der Vollversammlung vereinbarte Wiederaufnahme in neun Monaten gibt einerseits den in der Sache noch unentschiedenen Staaten, insbesondere muslimischen Ländern, ausreichend Gelegenheit zur Meinungsbildung. Sie wird andererseits der Dringlichkeit eines umfassenden Klonverbots gerecht.
Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung diese Zeit nutzt, ihre bisherige Position an die klare Haltung des Bundestages anzupassen.