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Berlin, 08. März 2005

UN-Deklaration gegen das Klonen muss von Bundesregierung unterstützt werden

Zur heute anstehenden Abstimmung der UN-Generalversammlung über die Deklaration gegen das Klonen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":

Bei der heutigen Abstimmung muss von der deutschen Delegation nicht nur erwartet werden, dass sie auch im Plenum für die vom UN-Rechtsausschuss beschlossene Deklaration stimmt. Vielmehr steht das Auswärtige Amt in der Pflicht, sich für diese Ächtung des Klonens durch möglichst viele UN-Mitgliedsstaaten aktiv einzusetzen. Dies verlangt die Beschlusslage von Bundestag und Bundesrat. Unbefriedigend bleibt allerdings, dass die deutsche Delegation sich in New York nur lustlos dafür eingesetzt hat, wie von Teilnehmern vor Ort zu erfahren war.

Wenn heute endlich eine UN-Deklaration zustande kommt, die jedes Klonen menschlicher Embryonen als Menschenwürdeverstoß ächtet, darf dies nicht den Endpunkt der Debatte bedeuten. Unverändert bleibt das Ziel eine verbindliche Konvention gegen das Klonen.

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