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31.03.2005

Hubert Hüppe (MdB) jetzt Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe

Der örtliche Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, wurde jetzt als Mitglied in den Bundesvorstand der Lebenshilfe berufen. Damit ist Hüppe einziges kooptiertes Mitglied mit vollem Stimmrecht im zwölfköpfigen Bundesvorstand der Lebenshilfe, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen einsetzt.

Auf Vorschlag des Ersten Vorsitzenden der Lebenshilfe und ehemaligen MdB Robert Antretter (SPD) wurde Hüppe zunächst vom Bundesvorstand einstimmig nominiert. Die nötige Zustimmung der Bundeskammer, dem Gremium der Landesverbandsvorsitzenden, erfolgte jetzt ebenfalls einstimmig. Hubert Hüppe freut sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und sieht der zukünftigen Vorstandsarbeit positiv entgegen: "Ich freue mich auf diese neue ehrenamtliche Aufgabe, und bin sicher, dass wir konstruktiv im Bundesvorstand zusammenarbeiten werden. Die derzeit anstehenden Probleme in der Behindertenhilfe sind erheblich: Politik und Behindertenverbände müssen an einem Strang ziehen, damit die knappen Ressourcen mit größtmöglicher Effizienz genutzt werden. Hier gilt es, gemeinsam Kompromisse und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, damit sie letztendlich auch konsensfähig sind. Die Lebenshilfe hat sich bereits in der Vergangenheit proaktiv in die politische Diskussion eingemischt und gangbare Wege aufgezeigt." Hüppe sieht darin auch eine Anerkennung seiner Arbeit für Menschen mit Behinderungen über die Parteigrenzen hinweg.

Beim Parlamentarischen Abend der Lebenshilfe in Berlin wurde Hüppe einem breiten Publikum, das sich aus ca. 100 Bundestagsabgeordneten und Ministeriumsvertretern sowie Betroffenen und deren Angehörigen zusammensetzte, in seiner neuen Funktion vorgestellt.

In der Lebenshilfe mit Hauptsitz in Marburg sind als Mitglieder 540 Orts- Kreisvereinigungen und 16 Landesverbände zusammengeschlossen. Sie versteht sich als Selbsthilfevereinigung, Eltern, Fach- und Trägerverband für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien. Mit insgesamt 130.000 Mitgliedern, in der Mehrheit Eltern und Angehörige, daneben Fachleute und Freunde sowie behinderten Menschen selbst, ist die Lebenshilfe die größte Selbsthilfeorganisation für diese Personengruppe in Deutschland. Geführt wird die Bundesvereinigung Lebenshilfe durch einen ehrenamtlich tätigen Bundesvorstand, der die sog. Bundeszentrale, eine Geschäftsstelle in Marburg mit ca. 95 hauptamtlichen Mitarbeitern, eingesetzt hat. Die Bundeszentrale versteht sich als Interessenvertreterin für geistig behinderte Menschen, als Wächter und als Motor von Entwicklungen in der Behindertenarbeit und als Dienstleister für die örtlichen Lebenshilfe-Vereinigungen, ihren Einrichtungen und Diensten sowie den Landesverbänden.

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