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erlin, 27. April 2005

Europarat lehnt Sterbehilfe ab - erfreuliches Signal

Anlässlich der Ablehnung der Sterbhilfe durch die Parlamentarische Versammlung des Europarates erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":

Es ist erfreulich, dass die Parlamentarische Versammlung des Europarats heute in Straßburg den umstrittenen Marty-Bericht zur Sterbehilfe abgelehnt hat. Damit bleibt es bei der Beschlusslage von 1999, in der die Parlamentarische Versammlung des Europarats Euthanasie ausdrücklich verurteilt hat. Töten gehört nicht zum ärztlichen Handlungsauftrag.

Mit der heutigen Abstimmung ist wieder etwas Raum geschaffen, um über die wirklich humanen Alternativen zur Patiententötung nachzudenken: Zuwendung, menschenwürdige Pflege und Verbesserung der Palliativmedizin, insbesondere der ambulanten Palliativversorgung. Es muss auch in Deutschland über gesetzliche Regelungen nachgedacht werden, die pflegenden Angehörigen Erleichterung bringen.

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