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Berlin, 26. Januar 2006

Hüppe nimmt an Gedenken für jüdisches Blindenheim teil

Hubert Hüppe nimmt an der Gedenkveranstaltung am „Haus Nazareth“, einer ehemaligen jüdischen Blindenanstalt in Berlin-Steglitz, teil. Der Förderverein „Blindes Vertrauen“, der das Berliner Museum der Blindenwerkstatt Otto Weidt ins Leben gerufen hat, und der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverband Berlin laden am 27. Januar um 15 Uhr zu einem stillen Gedenken vor dem ehemaligen jüdischen Blindenheim ein.

1906 zog die jüdische Blindenanstalt in das Haus in der Steglitzer Wrangelstraße 6-7 ein. In der Pogromnacht 1938 wurde es von Nazis gestürmt und verwüstet. Die etwa 50 Bewohner wurden 1941 nach Weißensee verlegt, ab 1942 diente das zwangsgeräumte Gebäude als Gestapo-Dienststelle. 1942 wurden die im Weißenseer „Blinden- und Taubstummenheim“ verbliebenen Bewohner nach Theresienstadt deportiert. Vermutlich hat niemand die Deportation überlebt.

Die Teilnehmer des stillen Gedenkens werden gebeten, eine Rose mitzubringen und diese am Gedenkstein abzulegen.

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