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Berlin, den 24.01.2008

Hüppe MdB: Geplante Pflegestützpunkte dürfen Wohnberatung im Kreis Unna nicht gefährden

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete sieht die in der Pflegereform vorgesehene Schaffung von sogenannten „Pflegestützpunkten“ äußerst kritisch. Nach der Anhörung in dieser Woche im Gesundheitsausschuss sieht er sich in seiner Kritik bestätigt. „Wir haben im Kreis Unna gute Beratungsstrukturen, die sich über Jahre bewährt haben. Diese dürfen durch neue bürokratische Strukturen nicht gefährdet werden.“ so Hüppe. Diese Pflegestützpunkte werden insbesondere von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der SPD-Fraktion favorisiert. Bereits anlässlich der Fachtagung zum Thema „10 Jahre Wohnberatung im Kreis Unna“ im Oktober letzten Jahres hatte der CDU-Abgeordnete versprochen sich dafür einzusetzen, dass die Wohnberatung der Ökumenischen Zentrale in Schwerte, Neues Wohnen im Alter e. V. und Verbraucherzentrale NRW nicht unter der Pflegereform leiden müssen.

Die im Gesetzentwurf vorgesehenen flächendeckenden Pflegestützpunkte würden darüber hinaus den Kreis Unna und seine Städte und Gemeinden finanziell belasten, weil nur ein Teil der Kosten von der Pflegeversicherung übernommen würde. Nach Aussicht des Politikers schaffen diese Einrichtungen nur mehr Bürokratie und horten enormes Geld, was viel dringender für Pflegebedürftige benötigt würde.

Ansonsten unterstützt Hubert Hüppe die Pflegereform: Die finanziellen Leistungen werden endlich schrittweise angehoben und die Standards für die Qualitätssicherung verbessert.

Der beste Fortschritt sei jedoch die finanzielle Verbesserung für die Pflege von altersverwirrten Menschen. Hier werden nicht nur die Leistungen erhöht, sondern erstmals werden auch für diesen Personenkreis Pflegeleistungen finanziert, selbst wenn ansonsten keine Pflegestufe zuerkannt wurde.

Hüppe zeigt sich zuversichtlich, dass die Kritik der Sachverständigen in der Anhörung auch beim Koalitionspartner angekommen ist und ein Gesetz verabschiedet wird, das Bürokratie beschränkt und den Betroffenen hilft

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