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Berlin, 21. Dezember 2001

Rücktritt wegen Taliban-Vergleich gefordert

Zur verbalen Entgleisung von EU-Forschungskommissar Busquin, der Gegner der Embryonenforschung in die Nähe von Taliban gerückt hat, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" Hubert Hüppe MdB (CDU):

EU-Kommissar Busquin muss sich Kritik an der einseitigen Zusammensetzung einer EU-Konferenz zur Stammzellenforschung gefallen lassen, weil nur Referenten das Wort erhielten, die Embryonenforschung befürworten.

Busquin hat versucht dieser Kritik entgegen zu treten und wird mit der Aussage "Wir haben aber keine Taliban eingeladen" zitiert.

Damit stellt der EU-Kommissar Personen, die die Forschung an menschlichen Embryonen ablehnen, in die Nähe fanatischer Fundamentalisten und terroristischer Massenmörder.

Diese unerhörte Entgleisung zeigt, dass Busquin für den sensiblen Bereich der Forschungspolitik ungeeignet ist. Die Bundesregierung muss diesen Vorgang auf Ministerebene zur Sprache bringen.

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