Berlin, 28. Februar 2003
Hubert Hüppe MdB begrüßt Entscheidung des US-Repräsentantenhauses für striktes Klonverbot
Anläßlich der Entscheidung des US-Repräsentantenhauses, jedes Klonen menschlicher Embryonen zu verbieten, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertetende Vorsitzende der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" Hubert Hüppe:
Die überzeugende Mehrheit von 241 zu 155 Stimmen zugunsten eines konsequenten Verbots des Klonens ist ein außerordentlich erfreuliches Signal für die internationale Bioethikdebatte.
Ende Januar hatte der französische Senat einer Regierungsvorlage zum Verbot des Klonens menschlicher Embryonen zugestimmt. In der vergangenen Woche hat der Bundestag einem interfraktionellen Antrag von CDU/CSU, SPD und Grünen zugestimmt, der das Klonen menschlicher Embryonen unabhängig vom damit verfolgten Zweck für unvereinbar mit der Menschenwürde erklärt. Die Entscheidung des Repräsentantenhauses bestärkt diese Haltung.
Damit sind die Chancen gestiegen, auf UN-Ebene eine internationale Konvention gegen das Klonen erreichen zu können, die nicht nur reproduktives Klonen, sondern jedes Klonen unterbindet. Die Bundesregierung sollte diese Signale verstehen und sich unmißverständlich für eine solche Konvention einsetzen.