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Berlin, 04. September 2002

Jährlich über 1000 alkoholgeschädigte Neugeborene in Deutschland

FAS-Tagung am 8. September in Berlin

Anläßlich des Internationalen FAS-Tages findet am Sonntag, den 8. September 2002, in Berlin das Symposium "Das Fetale Alkoholsyndrom, eine vermeidbare Tragödie" statt.

Jedes Jahr werden über 1000 Kinder mit Alkoholschädigung geboren. Mediziner sprechen vom "Fetalen Alkoholsyndrom" (FAS) oder Alkoholembryopathie, hervorgerufen durch chronischen Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Konsum des Nervengiftes Alkohol durch die Mutter vor der Geburt gilt inzwischen als häufigste Ursache für eine verzögerte geistige Entwicklung bei Kindern.

Die Tagung unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Spohr, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der DRK-Kliniken Westend, bietet Eltern, Pflegeeltern und Patienten, Fachkräften der Sozial- und Jugendarbeit, Ärzten und Interessierten die Möglichkeit, sich zu informieren und Erfahrungen austauschen. FAS-Spezialist Professor Spohr setzt auch auf die Signalwirkung im Sinne eines öffentlichen Bekenntnisses zu betroffenen Patienten und ihren Angehörigen.

Im Programm stehen wissenschaftliche Vorträge und die Vorstellung zweier neuer Aufklärungsfilme zum Thema FAS. Am Nachmittag können in "workshops" Einzelfragen intensiver bearbeitet und Erfahrungen im Zusammenleben, Betreuen und Fördern der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gesammelt und weitergegeben werden.

Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Hubert Hüppe MdB, Drogenbeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, findet im Hörsaal der DRK-Kliniken Westend, Spandauer Damm 130, in Berlin-Charlottenburg statt. Das Programm steht im Internet auf den Webseiten der DRK Kliniken Berlin.

Interessenten können sich noch bis zum 5. September 2002 in den DRK-Kliniken Westend anmelden, Telefon: 030 - 3035 44 55, email: kinderklinik@drk-kliniken-westend.de

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