Hubert Hüppe MdB erhält erstes Ergebnis zum Bemühen um den Erhalt der Kurzzeitpflege im Kreis Unna

Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums stimmt heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten zuversichtlich

Kreis Unna. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe setzt sich weiterhin für den Erhalt der solitären Kurzzeitpflege im Kreis Unna ein. Bereits Ende Oktober hatte Hüppe den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) angeschrieben. „Ich habe gegenüber Hermann Gröhe dargestellt, dass die Kurzzeitpflege ein elementarer Bestandteil der Versorgung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen ist“, erklärt Hüppe. Die solitäre Kurzzeitpflege hat unter anderem die Funktion, pflegenden Angehörigen die Planung eines Urlaubs oder einen Krankenhausaufenthalt zu ermöglichen.

Problematisch ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Kurzzeitpflege gegenüber einer dauerhaften Unterbringung in einem Pflegeheim. „An dieser Stelle muss dringend Abhilfe geschaffen werden, damit die bestehenden Kurzzeitpflegeplätze erhalten bleiben und künftig wieder neue Kurzzeitpflegeplätze im Kreis Unna hinzukommen“, macht Hüppe deutlich. Dies diene auch dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, der darauf abzielt, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

Die nunmehr vorliegende Antwort des Ministers stimmt Hüppe zuversichtlich. „Der Minister hat das Problem offensichtlich im Blick“, stellt Hüppe fest. Eine vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie habe ergeben, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Kurzzeitpflegeeinrichtungen unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht gegeben sei. In Kürze starte eine Untersuchung, welche vergütungs- beziehungsweise leistungsrechtlichen Änderungen erforderlich seien, um die Kurzzeitpflege dauerhaft zu sichern. Das Ergebnis dieser Studie soll nach Ansicht des Gesundheitsministers abgewartet werden, bevor eine neue Gesetzesinitiative ergriffen wird.

„Ich hätte mir zwar gewünscht, dass eine Lösung bereits in die Neufassung des Pflegestärkungsgesetzes eingearbeitet wird, aber ich hoffe, dass noch in dieser Legislaturperiode Verbesserung beschlossen werden“, so Hüppe. Für die Übergangszeit verweist das Bundesgesundheitsministerium auf die Leistungen, die das Krankenhausstrukturgesetz bei der Kurzzeitpflege bietet.

Das Schreiben des Bundesgesundheitsministers kann hier eingesehen werden.