Hubert Hüppe MdB zu Besuch bei der 7 d des Gymnasiums Bergkamen

Bergkamen. Noch ziemlich angeschlagen von einer starken Erkältung besuchte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe die 7 d des städtischen Gymnasium Bergkamen um ihren Politiklehrer Jan Groesdonk. Anlässlich der UNICEF-Aktion „Ich habe immer Rechte“ hatte die Klasse den Abgeordneten zu einem Gespräch über Kinderrechte eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler der 7 d hatten die beiden Interviewerinnen Jana Balmuchnow und Azize Kahveci mit einer langen Frageliste ausgestattet. Bereitwillig beantwortete Hüppe sowohl persönliche als auch politische Fragen. So wollten die Schülerinnen und Schüler unter anderem wissen, warum Hüppe überhaupt in die Politik gegangen ist und welche Schwierigkeiten er dort habe. „Ich stehe zu meinen Überzeugungen und versuche diese in der politischen Diskussion durchzusetzen. Das dies mitunter gegen meine eigene Partei oder die Bundesregierung geschieht, macht mir nicht nur Freunde“, erklärt Hüppe. Es sei aber von größter Wichtigkeit, dass man als Politiker ehrlich und glaubwürdig seine Positionen vertrete. „Ja-Sager halten sich in der Politik auf lange Sicht nicht und das ist auch gut so“, findet Hüppe.

Die Jugendlichen hatten sich auf das Gespräch mit dem Bundespolitiker sehr gut vorbereitet und stellten gezielt Fragen zur UN-Kinderrechtskonvention. „Bisher haben 193 Staaten die UN-Kinderechtskonvention unterschrieben, das heißt allerdings nicht, dass sie tatsächlich überall eingehalten wird. In einigen Ländern werden Kinder immer noch auf die verschiedensten Arten misshandelt, das ist schrecklich“, zeigt sich Hüppe betroffen. „Die UN kann aber nur moralisch auf die jeweiligen Regierungen einwirken. Eine echte Handhabe dagegen hat die UN leider nicht. “, bedauerte Hüppe.

In Deutschland vertritt insbesondere der Kinderschutzbund die Interessen und Rechte von Kindern. „Wenn Ihr also mal Fragen oder Probleme habt, dann könnt Ihr Euch an den Kinderschutzbund in Unna wenden. Die helfen Euch in jedem Fall ohne dass gleich Eure Eltern oder das Jugendamt benachrichtigt wird“, ermutigt Hüppe die Schülerinnen und Schüler.