Schüler des Anne-Frank Gymnasium Werne im Bundestag

Berlin. Zwei knappe Wochen im Berliner Bundestag verbrachte der Cappenberger Schüler Maximilian Drews des Anne-Frank Gymnasium Werne im Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe, bei dem er sich für sein Pflichtpraktikum auch aufgrund positiver Erfahrungen eines ehemaligen Praktikanten bewarb.

Während seines Berufspraktikums sammelte Drews viele neue Erfahrungen und konnte einen tiefen Einblick in die Bundespolitik gewinnen. Großes Interesse hatte er daran, wie der Alltag eines Abgeordneten aussieht, welche Verpflichtungen ein Politiker hat und durch wen und wie er in seiner Arbeit unterstützt wird. In erster Linie befasst er sich mit Hüppes Schwerpunkten in der Gesundheitspolitik, wie beispielsweise Medizinethik, Klinische Prüfungen oder Gendiagnostik. Darüber hinaus besuchte der Schüler eine Anhörung zum Samenspenderregister und erhielt Einblick in aktuelle Gesetzesvorlagen. Auch durch die Mitarbeiter des Büros wurden Drews vielfältigen Fragen beantwortet, bei denen es sich neben Fragen zu Abläufen und Verfahren im Bundestag auch um aktuelle politische Themen und natürlich bioethische Fragestellungen handelte.

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der CDU-Bundestagsabgeordneten des Nachbarwahlkreises Hamm-Unna II, Sylvia Jörrißen, konnte der 16-Jährige mit ihr auch an den nicht-öffentlichen Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen zu den Themen Umwelt, Naturwissenschaft, Bau und Reaktorsicherheit teilnehmen, bei letzteren war auch die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks anwesend.

Als besonders spannendes empfand er den Besuch der Plenarsitzung im Reichstag, bei der der Schüler auch einige prominente Politiker erleben konnte. „Die sieht man sonst nur in den Nachrichten, aber jetzt live mit dabei zu sein, war schon ein tolles Gefühl“, so Drews. Bei der Führung durch den Bundesrat bekam er Einblicke in dessen Arbeitsweise und konnte sogar selbst im Plenarsaal Platz nehmen, da kein Sitzungstag war.

Auch Hüppes zweiter Themenbereich, Behindertenpolitik, kam nicht zu kurz: Drews nahm an einem Kurzseminar der Agentur für Arbeit teil, in dem die Inklusion von Schwerbehinderten in der Arbeitswelt am Beispiel der Berliner Verkehrsbetriebe aufgezeigt wurde.

Neben den Veranstaltungen übernahm der Schüler auch diverse Arbeiten im Bundestagsbüro. So bereitete er Ausschusssitzungen vor, formulierte Pressemitteilungen und führte Recherchen durch.

Schlussendlich konnte Drews den Bundestag und die Hauptstadt mit vielen intensiven Eindrücken und einer großen Menge gesammelter Erfahrungen verlassen: ‘‘Ich bin sehr glücklich, diese Möglichkeit gehabt zu haben. In den zwei Wochen habe ich viel erlebt und konnte eine Menge lernen. Besonders positiv zu erwähnen ist die Nettigkeit und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, aber auch die der Politiker, die ich in den zwei Wochen kennenlernen durfte.‘‘

 

Maximilian Drews im Reichstagsgebäude

Maximilian Drews wirft zwei Wochen lang einen Blick hinter die Kulissen des Bundestags.