Unna, 28. Oktober 2008
Praktikum im Bundestag
Kristin Supper aus Unna absolviert Praktikum bei Hubert Hüppe, MdB
Einen Monat lang begleitete Kristin Supper aus Unna den politischen Alltag des hiesigen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (CDU) in dessen Berliner Büro. Die 23-jährige Studentin der Rechtswissenschaften nutzte die Möglichkeit einen eigenen Eindruck der Praxis der Legislative zu gewinnen, den kein juristisches Lehrbuch vermitteln kann.
In der Praktikumszeit bekam die ehemalige Schülerin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und gelernte Erzieherin nicht nur Einblick in die parlamentarische Arbeit „ihres“ Abgeordneten, sondern wurde auch von Anfang an in die Verwaltungsarbeit einbezogen. Im Berliner Büroalltag hatte sich die Studentin mit der Beantwortung von Bürgeranfragen, Informationsaustausch innerhalb der Fraktion und unter anderem mit Briefen an das Bundeskanzleramt zu befassen. Die speziellen Aufgabenfelder des Bundespolitikers - die Gesundheitspolitik, im Speziellen die Behindertenpolitik, und die Bioethik - kamen ebenfalls nicht zu kurz. Die Arbeit im Büro war flankiert von verschiedenen Fachtagungen zu behindertenpolitische Themen wie der Weg zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Hochschulstudium für Studierende mit Behinderungen in Zeiten des Bologna-Prozesses oder zu dem EU-Kommissionsvorschlag für eine Gleichstellungsrichtlinie.
Glücklicherweise fielen auch zwei Sitzungswochen in die Zeit des Praktikums, wovon wiederum eine Woche ganz unter dem Thema des Bundestagshaushalts stand - ein Thema von besonderer Brisanz in Zeiten einer lodernden Wirtschaftskrise. Aber auch den Beschluss des Kinderförderungsgesetzes und die Verlängerung der UN-Mandate für die Einsätze in Darfur und im Libanon konnte Kristin Supper im Plenum verfolgen.
Im Rahmen eines umfangreichen Praktikantenprogramms der CDU/CSU-Fraktion folgte die Praktikantin verschiedenen Einladungen zu Diskussionsrunden und Symposien mit verschiedenen Spitzenpolitikern der CDU, darunter dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder und der Bundesministerin Ursula von der Leyen. Besichtigungen der politischen Räumlichkeiten wie die des Bundesrats oder des Reichstags und interessante Abendveranstaltungen rundeten das gern angenommene Angebot ab.
Besonderen Anklang fand bei der Studentin die Teilnahme an den nicht öffentlichen Sitzungen des Ausschusses und der Arbeitsgruppe für Gesundheit sowie an verschiedenen parlamentarischen Abenden.
Die Bilanz von Kristin Supper nach einem Monat am Puls der Bundesgesetzgebung fällt durchweg positiv aus: „Ich habe viel gelernt, viel erlebt und viele interessante Menschen kennen gelernt. An der parlamentarischen Arbeit in Berlin habe ich großen Gefallen gefunden. Dieses Praktikum machte gerade durch den engagierten Einbezug in alle Bereiche der politischen Arbeit Lust auf mehr!“

