Unna, 29. Januar 2009
Frauenunion Kamen zu Gast im Kanzleramt
Gern nahmen die Mitglieder der Frauenunion aus Kamen die Einladung ihres heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe an, auf ein paar Tage nach Berlin zu kommen. Bietet dies doch die einzigartige Gelegenheit, Bundespolitik live mitzuerleben.
Diese Hoffnungen wurden bestens erfüllt. Einstimmig äußerten die Frauen in der Rückschau: „Das Kanzleramt war ein großes Highlight. Wir hatten sogar das Glück Frau Merkel in Ihrer Arbeitsstätte zu sehen“. Aber nicht nur dort konnten sie die Großen der deutschen Politik erleben. Auch der Besuch im Plenum gab Gelegenheit bei einer Regierungserklärung zur Wirtschaft- und Finanzkrise den Stimmen zu lauschen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt.
Hubert Hüppe ließ es sich selbstverständlich nicht nehmen, seine Gäste im Reichstag zu begrüßen. Er stand nicht nur was den Politikeralltag betraf Rede und Antwort, sondern wurde auch nach seiner Meinung zu tagespolitischen Themen gefragt. So diskutierte man unter anderem über die Problematik der Auflösung des Guantánamo – Militärgefängnisses. Hüppes Meinung dazu: „Soweit es sich nicht um deutsche Staatsbürger handelt, lehne ich die Aufnahme der Gefangenen in Deutschland ab.“ Aber auch Hüppes bundespolitische Themen wurden aufgegriffen. So debattiert man derzeit über die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Richtlinie zur Standardisierung der Qualität und Sicherung bei Organtransplantationen. Spontan nahm sich der Abgeordnete noch die Zeit für einen Rundgang durch Bereiche des Reichstags, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Die Aussicht von der Terrasse des Reichstags auf die Silhouette der Stadt rundete den Besuch ab.
Bei aller Politik wurde auch Rücksicht auf ein ausgewogenes Kulturprogramm gelegt. Dazu gehörte eine Erkundung der Bundeshauptstadt per Bus, ein Stück im Kabarett Theater „Die Stachelschweine“ oder eine Aufführung in der Komödie am Kurfürstendamm.
Am Ende waren die 22 Teilnehmerinnen hochzufrieden, hatten viel erlebt und gesehen und sind sogar trotz angekündigter Streiks bei der Bahn pünktlich zu Hause wieder angekommen.

