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Unna, 18. März 2009

Hubert Hüppe: Forschung fördern – Menschen schützen

Außerordentlich spannend, aber zum Teil auch bedrückend empfanden die Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerschaft (KAB) St. Herz-Jesu, St.-Katharina und St. Marien den Vortrag des CDU-Abgeordneten Hubert Hüppe zum Thema „Bioethik“.

Von der Organtransplantation bis zur Gendiagnostik - der Angeordnete lieferte einen interessanten Vortrag, in dem er Chancen und Risiken der medizinischen Forschung deutlich machte. So beobachte er auch eine Globalisierung bei diesen Themen. So gäbe es bei der Organtransplantation in einigen Ländern das Hirntodkriterium, in anderen Ländern dürfe man auch schon nach dem Herztod Organe entnehmen.

Zur Stammzellforschung vertrat der CDU-Politiker Hüppe eine klare Position. Für ihn komme die embryonale Stammzellforschung nicht in Betracht, denn heute würde mit adulten Stammzellen nicht nur geforscht, sondern auch schon Menschen geheilt.

Betroffenheit bei den Zuhörern löste auch der Vortrag über die Gendiagnostik aus, gespickt mit vielen Beispielen, die derzeit politisch diskutiert wird. Deutliche Grenzen sieht Hubert Hüppe CDU dabei, wenn genetische Informationen an Versicherungen oder Arbeitgeber gelangen würden.

Besonders betroffen zeigten sich die Zuhörer beim Thema Spätabtreibung. Hüppe bezeichnete es als skandalös, dass auch neugeborene Kinder die außerhalb des Mutterleibes lebensfähig sein bis zur Geburt getötet werden dürfen.

In diesem Zusammenhang sprach sich der Politiker für mehr Beratung vor uns nach vorgeburtlichen Untersuchungen aus. Dem Vortrag schloss sich eine engagierte Diskussion an.

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