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Unna, 23. März 2009

Schüler vom Berufskolleg Unna besuchten Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (CDU)

Im Rahmen ihrer fünftägigen Exkursion nach Berlin hat die Berufsgrundschulklasse für Farbtechnik und Holztechnik des Berufskollegs Unna den heimischen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe (CDU) im Reichstag getroffen.

Nach einer kurzen Vorstellung der eigenen Person und Erläuterung der wesentlichen Punkte seiner Vita, skizzierte Hüppe den Inhalt seiner beiden großen Tätigkeitsfelder (Behindertenpolitik und Bioethik). Aktuell ist der Politiker an den Novellierungen in den Bereichen Spätabtreibung und Gendiagnostik involviert.

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In der folgenden regen Diskussion nahm sich der Politiker die Zeit den Schülern ausführlich Rede und Antwort zu stehen. Hüppe, der als einer der wenigen Abgeordneten seine Bezüge über seine Homepage veröffentlicht, nahm auch bei der Frage nach seinem Verdienst kein Blatt vor den Mund.

Auf die Frage warum er Politiker geworden sei, antwortete Hüppe, dass er sich bereits von früher Kindheit an für Politik und für die Belange von Benachteiligten interessiert und eingesetzt habe. Schon sehr früh entstand der klare Wunsch sich auf diesem Gebiet später beruflich zu engagieren. Eine Schülerin fragte, ob der Abgeordnete noch ungehindert in eine Kneipe gehen kann. Hüppe darauf: „Man muss sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass man möglicherweise mehr im Blickpunkt steht. Bei mir persönlich hält sich das überwiegend in Grenzen. Mit Frau Merkel will ich allerdings nicht tauschen.“

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Nach der „Fragestunde“ führte Hubert Hüppe die Gruppe durch den Reichstag. Vom Keller angefangen bis in die Reichstagskuppel konnten sie das Gebäude auch da erkunden, wo sonst hauptsächlich nur die Abgeordneten Zutritt haben. Dabei wurden auch noch manche persönliche Fragen beantwortet.

Im Anschluss an das Treffen äußerte sich ein Schüler mit den Worten: „Eigentlich hatte ich gar keine Lust auf das Treffen mit einem Politiker, weil ich die Befürchtung hatte, dass es sehr langweilig werden würde. Aber Herr Hüppe ist locker drauf.“ Diesem Votum konnten sich seine Mitschülerinnen und Mitschüler nur anschließen.

Neben Shopping und Disko gab es aber auch noch ein umfangreiches Besucherprogramm. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von dem Besuch des „STASI-Gefängnisses“ in Hohenschönhausen, da sie von einem ehemaligen dort Inhaftierten geführt wurden.

Einig waren sich alle darüber: Der Besuch war anstrengend und schlafraubend, aber auch spannend und informativ.

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