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Unna, 27. März 2009

Hubert Hüppe und Jens Spahn treffen Krankenhausgeschäftsführer

Große Unzufriedenheit zeigte sich zu Beginn des Jahres bei den Krankenhäusern des Kreises Unna angesichts der Veränderungen, die das im Bundestag im Dezember 2008 beschlossene Krankenhausfinanzierungsreformgesetz beinhaltet.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe reagierte und lud Herrn Jens Spahn MdB – den Obmann der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag – zu einer gesundheitspolitischen Gesprächsrunde mit den Geschäftsführern der Krankenhäuser des Kreises ein.

Am 1. April zwischen 10 und 12 Uhr werden sich die Politiker mit den Geschäftsführern der betroffenen Krankenhäuser im Marienkrankenhaus in Schwerte treffen. Mit dabei sein werden Vertreter des Katharinen-Hospitals Unna, des Evangelischen Krankenhauses Unna, des Lebenszentrums Königsborn, des Hellmig-Krankenhauses Kamen gGmbH, der Klinik am Park in Lünen, des St.-Marien-Hospitals Lünen sowie des St.-Christopherus-Krankenhauses Werne.

Eins der zu besprechenden Themen wird die Streckung der sogenannten „Konvergenzphase“ sein. So wie die Situation sich derzeit darstellt, würden für das Jahr 2009 fest einkalkulierte 900.000 Euro (4%) des Budgets fehlen. Vor ähnlichen Problemen sehen sich auch die anderen Krankenhäuser des Kreises.

Der Hintergrund der Diskussion bildet das seit dem 1.1.09 gültige Krankenhausfinanzierungsreformgesetz. Handlungsbedarf für eine Reform des Gesetzes bestand, weil die wirtschaftliche Situation vieler Krankenhäuser schwieriger geworden ist. Im Rahmen der Neuordnung der Bedingungen für die Krankenhausfinanzierung erhalten die Krankenhäuser für das Jahr 2009 3,5 Mrd. Euro oder fast 7% zusätzliche Mittel. Die Krankenhäuser beklagen die damit verbundenen Auflagen.

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