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Unna, 08. April 2009

Besuch der 10c des Pestalozzi-Gymnasiums Unna beim Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe konnte kaum seine Begrüßung beenden, da bombardierten ihn die Schülerinnen und Schüler bereits mit Fragen. So unterschiedliche Themen, wie die Wirtschaftkrise, Kinderarmut, die medizinische Versorgung älterer Menschen und Sterbehilfe brannten den Schülerinnen und Schülern im Paul-Löbe-Haus, der „Heimat“ der Ausschüsse des Deutschen Bundestages, unter den Nägeln. Christian Fahrenholz beispielsweise wollte wissen, welche Wirkung sich die Bundesregierung von der sogenannten „Abwrackprämie“ verspricht. „Die Abwrackprämie ist grundsätzlich richtig, weil sie die in Deutschland so wichtige Automobilbranche stützt“, verdeutlichte der CDU-Abgeordnete den Hintergrund der Prämie. Zusammen mit Maßnahmen, wie der verstärkten Kurzarbeit, den Qualifizierungsmaßnahmen und Investitionen im Bildungs- und Verkehrsbereich sicherten die Konjunkturprogramme der Bundesregierung viele Hunderttausende von Arbeitsplätzen, so Hubert Hüppe. Der CDU-Abgeordnete machte aber auch deutlich, dass die mit den Konjunkturprogrammen verbundene höhere Neuverschuldung nur ausnahmsweise akzeptabel ist. „Gerade für Sie als Vertreter der jüngeren Generation müssen wir so schnell wie möglich an die gute Entwicklung sinkender Neuverschuldung der vergangenen Jahre anknüpfen“, so der heimische Bundestagsabgeordnete. Andererseits sei der Weg Barack Obamas, Geld nachzudrucken, ebenfalls bedenklich, da so die Inflationsgefahr steige.

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Für das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern nahm sich der heimische Bundestagsabgeordnete solange Zeit, dass schon angeklopft wurde, weil eine andere Gruppe den Raum benötigte. Ein dickes Lob von Hubert Hüppe gab es zum Abschluss des Gesprächs für die Schülerinnen und Schüler: „Das waren wirklich super vorbereitete Fragen, wie ich sie selten erlebe.“ Die begleitende Klassenlehrerin Jutta Schmitz gab dieses Lob gerne zurück: „Wir waren extrem angetan, wie ehrlich und überzeugend Herr Hüppe war; einige Schülerinnen und Schüler wollten etwa nach dem Gespräch ihre bisherige positive Meinung zur aktiven Sterbehilfe überdenken.“ An Hubert Hüppe werde deutlich, dass das verbreitete Vorurteil über faule Politiker, die nur ihre Diäten einstreichen, nicht stimme, so Jutta Schmitz.

Neben dem Gespräch mit Hubert Hüppe stand für die Klasse 10c unter anderem Besuche des Konzentrationslagers Sachsenhausen, des jüdischen Museums und der Mauergedenkstätte auf dem Programm. „Das war ein rundum gelungener und sehr informativer Besuch der Hauptstadt“, fasst Jutta Schmitz den „Berlin-Ausflug“ ihrer Klasse zusammen.

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