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Unna, 11. Juni 2009

Teilhabe ist Menschenrecht

CDU-MdB Hubert Hüppe unterstützt Lüner Behindertenbeirat bei der Einführung eines bundesweiten Signets „Barrierefrei“

Lünen/Selm. Weil „Teilhabe Menschenrecht ist“, unterstützt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe die Initiative des Behindertenbeirates der Stadt Lünen, möglichst bundesweit ein einheitliches Signet „Barrierefrei“ für Geschäfte einzuführen, die sich unter anderem von der Ladeneinrichtung her auf Behinderte einstellen. Bei einem Gespräch im Altenwohnhaus St. Josef in Selm sagte Hüppe jetzt dem Beiratsvorsitzenden Richard Dissel und dem Arbeitsgruppensprecher Rolf Leimann zu, eine entsprechende Anfrage bei der Bundesregierung zu stellen.

Als Beauftragter seiner Fraktion für die Belange von Menschen mit Behinderungen lobte Hüppe die Idee des Lüner Beirats, denn es gebe bislang kein einheitliches Symbol, das den Behinderten zeige, in welches Geschäft sie zum Beispiel als Rollstuhl- oder Rollatorfahrer problemlos gelangen können und in dem das Warenangebot so präsentiert wird, dass es von behinderten Menschen gut zu erreichen ist. „Das muss nicht immer mit Kosten verbunden sein“, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass allein das Umstellen von Warenpaletten den Behinderten durchaus einen ungehinderten Einkauf ermöglichen kann.

Setzen sich für ein bundesweites Signet „Barrierefrei“ ein: (von links) der Vorsitzende des Lüner Behindertenbeirats, Richard Dissel, der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe und der Arbeitsgruppensprecher Rolf Leimann.
(Setzen sich für ein bundesweites Signet „Barrierefrei“ ein: (von links) der Vorsitzende des Lüner Behindertenbeirats, Richard Dissel, der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe und der Arbeitsgruppensprecher Rolf Leimann.)

Wichtig erschien es Hüppe und den Beiratsvertretern, dass vor allem die Betroffenen, also die Menschen mit Behinderungen, in den Entscheidungsprozess, wie denn die Geschäfte gestaltet werden sollten, einbezogen werden: „Diese Menschen wissen nämlich am besten, was getan werden müsste“. Gerade bei Neubauten und Neueinrichtungen müsse auf eine behindertengerechte Gestaltung geachtet werden.

Ein bundesweit einheitliches Signet „Barrierefrei“ soll zunächst auf freiwilliger Basis eingeführt werden. Hubert Hüppe und die Mitglieder des Lüner Behindertenbeirates sind sich jedoch sicher, dass sich immer mehr und letztlich vielleicht sogar alle Geschäfte darum bemühen werden, den berechtigten Ansprüchen von Behinderten zu entsprechen. Rolf Leimann: „So ein Signet soll auch zu einer Bewusstseinsänderung beitragen“.

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