Unna, 17. Juni 2009
Der Kontakt zu Unna bleibt
MdB Hubert Hüppe verabschiedete sein „Patenkind“ Deidre wieder in Richtung USA
Unna- Der Unnaer Marktplatz und die vielen alten Gebäude, die große Auswahl an Brotsorten, der Kölner Karneval – das sind nur ein paar der unzähligen Erinnerungen an Deutschland, die das 17-jährige US-Girl Deidre Riebe am 21. Juni mit auf den Rückflug in die Staaten nimmt. Zehn Monate war Deidre auf Einladung des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in Deutschland und hier bei der Familie Maletz an der Eichenstraße in Unna zu Gast. Hüppe verabschiedete jetzt sein „Patenkind“ wieder in Richtung USA.
Dort wird Deidre jedoch nicht mehr in Nashville/Tennessee wohnen. Ihr Vater arbeitet jetzt in Denver im Bundesstaat Colorado, und folglich wohnt dann auch die Familie dort. Die 17-Jährige ist schon gespannt, wie es in ihrer „neuen“ Heimat aussieht.
Dann wird sie sicherlich Vergleiche zu Deutschland, Westfalen und Unna anstellen – und auch zu den Menschen, „Die Jugendlichen haben hier mehr Freiheiten als bei mir zu Hause und sind selbstständiger“, bilanziert Deidre in nahezu perfektem Deutsch. Die zehn Monate in der Familie Maletz und auf dem Clara-Schumann-Gymnasium in Holzwickede haben auch sprachlich den Erfolg gebracht, den Hubert Hüppe und das PPP mit dem Schüleraustausch anstreben.
Der Kontakt zur Gastgeberfamilie in Unna wird schon deshalb nicht abreißen, weil der ebenfalls 17 Jahre alte Maletz-Sohn Florian Anfang August für ein Jahr in die Staaten fliegt und bei den Riebes wohnen wird. Das wurde unter anderem vereinbart, als die Mutter von Deidre und später auch eine Schwester mit Ehemann zu Besuch in der Eichenstraße waren. Da fuhren die Gäste aus Amerika auch zum Verwandtenbesuch nach Niedersachsen, denn Deidres Großmutter stammt aus Deutschland.
In den zehn Monaten ist Deutschland hat Deidre viel von Land und Leuten kennengelernt. Und auch von Berlin, denn dorthin hatte Hubert Hüppe die junge Amerikanerin und ihre deutschen Gastgeber natürlich eingeladen. „Das hat mir gut gefallen“, bedankte sich die Schülerin jetzt noch einmal beim MdB.

