Unna, 25. August 2009
Von der Präzision beeindruckt
Bundestagspräsident Lammert besuchte mit MdB Hüppe die Kamener Himpe AG
Kamen. „Wir können im weltweiten Wettbewerb nur bestehen, wenn wir besser sind, und man muss Weltklasse sein, um auch im eigenen Land bestehen zu können. Das scheint Ihnen gelungen zu sein!“ Mit diesen Worten hat gestern Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert seine Eindrücke vom Besuch der Himpe AG in Kamen umschrieben. Auf Einladung des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe war der zweithöchste Repräsentant der Bundesrepublik zu Gast bei dem im Hemsack angesiedelten Spezialunternehmen für Mess- und Bohrtechnik. Begleitet wurden Lammert und Hüppe unter anderem vom Landratskandidaten der Union, Wilhelm Jasperneite, Kamens CDU-Bürgermeisterkandidaten Ralf Eisenhardt und dem Kreisvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung, Frank Murmann.
Nach einem Rundgang, bei dem Firmenchef Udo Himpe dem Gast aus Berlin sein Unternehmen vorstellte, zeigte sich Lammert von der „Präzision, mit der hier gearbeitet wird“, beeindruckt. Die Himpe AG sei offensichtlich gut gerüstet für den durch die Globalisierung zunehmenden Konkurrenzkampf, bei dem man das Gefühl habe, „mit immer längerer Lanze in einem immer dichteren Nebel zu kämpfen“.
Zur allgemeinen wirtschaftlichen Situation in Deutschland und in der Welt stellte der Bundestagspräsident vor einer Reihe von Gästen aus der Kamener Union sowie Teilen der Himpe-Belegschaft fest, dass nach „erstaunlichen zwölf Monaten“ mit einem noch nie dagewesenen Einbruch nun wieder stabilisierenden Daten vorlägen. Es zeige sich aber auch, dass es ohne staatliche Rahmenbedingungen keine funktionierenden Märkte geben könne. „Der Staat ist kein Auslaufmodell, aber auch nicht der bessere Unternehmer“, sah Lammert die Rolle des Staates in erster Linie auf die Schaffung von Regeln begrenzt.
Die Auffassung Lammerts, der Besuch bei Himpe habe ihn darin bestätigt, dass es wieder aufwärts gehe, wurde von MdB Hubert Hüppe geteilt. Er habe „eine Masse Klasse“ gesehen, lobte der Abgeordnete. Und Kamens Bürgermeisterkandidat Ralf Eisenhardt bezeichnete die Wirtschaftsförderung, die in der Sesekestadt bislang zu kurz gekommen sei, als einen seiner künftigen Schwerpunkte.

