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Unna, 07.09.2009

Rechnen und Jäten mit dem MdB …

Hubert Hüppe zum Praktikum in den Jugendwohnprojekten in Unna und Fröndenberg

Unna/Fröndenberg. Dass Bundespolitiker durchaus auch mit mathematischen Aufgaben oder gärtnerischen Tätigkeiten fertig werden, haben jetzt die jugendlichen Bewohnerinnen und Bewohner der Jugendwohnprojekte Unna im Kinder- und Jugendhaus am Kurpark und der Kinder- und Jugendwohngruppe „Haus Hohenheide“ in Fröndenberg feststellen können. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe hatte sich für ein Praktikum beim Jugendwohnprojekt angemeldet und verrichtete dabei auch die Arbeiten, die regelmäßig für die Mädchen und Jungen in diesen Gruppen auf dem Tageszettel stehen. Und dazu gehören nun mal die Hausaufgaben für die Schule ebenso wie das Entfernen von Unkraut aus den Rillen eines Plattenweges.

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Hubert Hüppe folgte auch in diesem Jahr der Einladung zum Abgeordnetenpraktikum des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft und setzte damit die Reihe seiner jährlichen Praktika fort. Im vergangenen Jahr war der Abgeordnete als Praktikant in einer Pflegeeinrichtung im Einsatz. Auf diese Weise verschafft er sich wertvolle Informationen aus Bereichen, die seine politische Arbeit in der Bundeshauptstadt berühren und ihm bei seiner parlamentarischen Tätigkeit Entscheidungshilfen geben können.

Die Geschäftsführerin und Gesamtleiterin der Jugendwohnprojekte, Claudia Kroner, stellte dem MdB ihre gemeinnützige Gesellschaft vor, die seit 2004 im Bereich der stationären und ambulanten Erziehungshilfe für Kinder, Jugendliche und Familien tätig ist. Dazu gehören die sozialpädagogische Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen, die aus problematischen Familienverhältnissen stammen und dort nicht mehr oder momentan nicht leben können. Auch die Unterbringung und Unterstützung von jungen Müttern mit ihren Kindern sowie die ambulante Betreuung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und/oder ihrer Familien gehört zum Aufgabenbereich der GmbH. In diesen Gruppen und Wohnungen werden die jungen Menschen auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Durchschnittlich betreuen über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr als 40 junge Menschen stationär und darüber hinaus zahlreiche Familien im Kreis Unna und in der Stadt Dortmund ambulant. Neu seit 1. Januar 2009 ist ein Büro für ambulante Hilfen in Dortmund.

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Wie gut das, was Claudia Kroner und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den jungen Menschen anbieten, funktioniert und wie wohl sich die Kinder und Jugendlichen in den durchweg individuell ausgestalteten Räumen fühlen, davon bekam Hubert Hüppe einen hautnahen Einblick. Beim zwölfjährigen Daniel zum Beispiel, dem der Abgeordnete im Haus am Kurpark bei den Matheaufgaben für die Realschule helfen wollte, stellte er fest, dass es gar nicht mehr so einfach für „Große“ ist, ohne den Taschenrechner auszukommen. Und die 15 Jahre alte Nadja zeigte ihm am "Haus Hohenheide", dass Gartenarbeit – in diesem Fall das Unkrautjäten auf Plattenwegen – mit einem fröhlichen Lachen weit besser von der Hand geht.

Wie überhaupt die Fröhlichkeit und Unbekümmertheit, mit der die jungen Menschen dem „hohen Gast“ begegneten, äußerst beeindruckend war und vieles von dem, weshalb die Mädchen und Jungen in diesen Wohnprojekten leben müssen, wenn auch nicht vergessen, so doch etwas verblassen ließ. Dass Hüppe auch wegen seiner politischen Arbeit „gelöchert“ wurde, versteht sich am Rande. Einige der Jugendlichen wird er im übrigen schon bald wiedersehen, denn dann sind sie mit ihrer Schule zu Gast in Berlin, und Hubert Hüppe wird dafür „außerplanmäßig“ an die Spree fahren. Die anderen lud er ebenfalls ein, ihn einmal in Berlin zu besuchen.

Der Kontakt wird sowieso nicht abbrechen, schließlich steht der MdB bei einigen Kindern im Wort, ihnen ein Autogramm seiner „Duz-Freundin“ Angela Merkel zu besorgen …

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