Bioethik

Ich setze mich für den Schutz menschlichen Lebens in allen Phasen ein; die Bewahrung der unantastbaren Würde des Menschen als Geschöpf Gottes.

Nicht erst seit Klonschaf „Dolly“ stellt sich die Frage der Möglichkeiten und Grenzen von Wissenschaft und Medizin. Darf der Mensch alles was er kann? Klar, Forschung ist wichtig und notwendig, aber auch sie hat Grenzen. Eine ist das Recht auf Leben. Besonders beschäftige ich mich mit Themenbereichen wie vorgeburtliche Untersuchungen, fremdnützige Forschung an sogenannten nicht Einwilligungsfähigen, Stammzellenforschung und vielen mehr.

Im der 18. Legislaturperiode war ich im Bundestag Mitglied des Gesundheitsausschusses und zuständiger Berichterstatter für die Themen Medizinethik, Biotechnologie, Klinische Prüfungen, Gendiagnostik und Gentechnik, für die ich auch in früheren Wahlperioden bereits zuständig war.

In der 14. und in der 15. Wahlperiode war ich deshalb stellvertretender Vorsitzender der jeweiligen Enquete-Kommissionen zu Ethik und Recht der modernen Medizin. Berichte, Stellungnahmen und weitere Informationen finden Sie unter 14. Wahlperiode und 15. Wahlperiode im Archiv der Bundestagswebseite.

Ich setze mich sehr für die medizinische Forschung ein. Dabei achte ich aber auch darauf, dass die Menschenwürde eine nicht zu überschreitende Grenze darstellt. Die Forschung muss dem Menschen dienen und nicht anders herum.


Meine aktuellen Meldungen zur Bioethik:

Bundesregierung zahlt mehr Geld an IPPF (International Planned Parenthood Federation)

Ich habe kritisiert, dass die Bundesregierung mehr Geld an IPPF (International Planned Parenthood Federation) zahlt und deren Kampfbegriff „sexuelle Rechte“ übernommen hat. Mit diesem Geld unterstützt Deutschland weltweit solche Broschüren von IPPF wie „Healthy, happy and hot“, in denen Jugendlichen mit HIV gesagt wird, dass sie das sexuelle Recht hätten,…

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

Nicht vergessen! Die Menschen mit Behinderungen waren die ersten Opfer des Nationalsozialismus, die systematisch ermordet wurden. Die Aufarbeitung begann allerdings später. Viele Täter kamen davon und machten wieder Karriere. Zum Beispiel Otmar von Verschuer, „Rassenhygieniker“ in der Nazizeit, wurde 1951, obwohl seine Verbrechen bekannt waren, der erste Lehrstuhlinhaber an der…